Lasst uns dennoch Liebe sein!

Ich habe gerade in den Medien von den Anschlägen in Paris gelesen, und eine tiefe Traurigkeit steigt in mir auf.
Was Menschen Menschen antun, fällt mir schwer zu verstehen.

Und wie ich die Gefühle in mir aufsteigen spüre, merke ich ganz deutlich:
Jetzt ist der Moment, in dem ich mich für Liebe entscheiden muss!

Das heißt nicht, gut zu heißen, was passiert oder so was…

Nein, es bedeutet, anders zu reagieren:

Nicht auf die Täter schimpfen, sondern in Gedanken mit den Opfern fühlen, für sie beten, für sie sprechen, spenden,
was immer ich aus dieser Ferne für sie tun kann!

Nicht Maßnahmen gegen Islamisten fordern, sondern jeden Menschen, der gut zu anderen ist, egal welcher Religion, als Bruder sehen und als solchen behandeln! Auch meinen ausländischen Nachbarn!

Nicht mit Angst reagieren, denn Angst bringt seine Freunde Wut, Hass und Aggression mit, sondern auch dafür offen zu sein, und es zu sehen, wie viele Menschen das verurteilen, was da geschehen ist, wie viele Menschen helfen, mitfühlen, für andere da sind.
Sich bewusst machen, dass es eine böse Minderheit ist, die da Angst säen will!

Wenn ich jetzt mit Angst reagiere, haben die Terroristen gewonnen!

Sie bekommen genau das, was sie wollen!

Es ist schlimm genug, dass Menschen gestorben sind für solchen Wahnsinn, lasst ihn uns nicht auch noch unterstützen!

Ich sehe das als Prüfung,
jetzt kann,
muss,
ich entscheiden,
was ich denken will!

Und ich will mit den Menschen in Paris fühlen,
ich will sehen, dass die meisten Menschen das auch verurteilen,
ich will sehen, wie jetzt Menschen für Menschen da sind,
ich will sehen, dass viele traurig sind und auf ihre Weise Mitgefühl zeigen.

und ich will das alles als Zeichen der Hoffnung sehen,
dass die Menschen generell gut sind!

Damit nehme ich den Terroristen
die Macht über mich und mein Denken und Fühlen!

Ja, es ist schrecklich, was da geschehen ist, definitiv, es macht mich sehr traurig,

aber böse Gedanken und Worte machen es nicht wieder weg, machen niemanden lebendig und Paris nicht wieder heil….

Gute Gedanken, nette Worte und eine freundliche Tat zu meinen Nachbarn oder dem Fremden auf der Straße und in meinen Reaktionen und Forderungen aber verhindern vielleicht den nächsten Anschlag, wenn man das im weitesten Sinne einer Reaktionskette betrachtet…

*
Es gibt immer nur zwei Entscheidungen auf Erlebtes:

Angst oder Liebe,

und

Liebe ist Mitgefühl, Mut, Hilfe, Solidarität..

Lasst uns in der Liebe bleiben,
lasst uns gemeinsam trauern und weinen,
den Menschen von Paris zeigen, dass wir an sie denken,
Licht senden,
und der Angst keine Macht schenken,

Angst und Hass gibt es ganz offensichtlich genug,
ich glaube,
Liebe ist das Einzige, die die beiden auflösen kann…

unterschrift

Caleya-pellegrina

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