Un-zu-frieden

Es gibt für mich im Prinzip nur noch zwei „Zustände“, in denen ich meinen Weg gehe:

Unzufrieden

oder,
eben das Gegenteil,

in Frieden.

In Frieden sein,

so ein schöner Satz,

in, verbunden,
sein, einfach leben,
Frieden,
was ja auch alles lieben bedeutet,

sooooooooooooo viel schöner als
un = nicht
zu= geschlossen
frieden…

Nichtgeschlossenerfrieden…

Ja, das sagt doch eigentlich alles:

Ich will Frieden schließen,

das Leben ist, wie es ist,
die Frage ist, ob ich es so annehmen kann??

Achtsam alles annehmen,
was und wie es ist und kommt,
frei sein von Erwartungen
und
ruhend in sich selbst
in der leuchtenden Stille
den ganz eigenen Weg gehen.

Alles, was kommt,
wahrnehmen,
annehmen,
zulassen,
aber nicht werten,

so behalte ich meinen inneren Frieden.

Niemand kann diesen Frieden stören,

außer

ich selbst…

Und das tut ich zu gern:

Ich lasse mich treffen von Worten, Situationen, Verhalten,

ich entwickle Vorstellungen, Erwartungen und schaffe damit Enttäuschungen,

ich treibe mich an, entwerte mich selbst,

ich übernehme mich bei Aufgaben, oder bei der Vorstellung, wie sie zu erledigen sind,

fühle mich schuldig,

oder, noch schlimmer und noch viel sinnloser, ich schäme mich,

ich hetze mich…

Ich hab eine Menge Phantasie und Möglichkeiten, meinen inneren Frieden zu stören…
Doch ich merke auch, dass es mir nicht gut tut.

Fatalerweise schaffe ich mit dem Unfrieden in mir selbst ja auch Unfrieden im Außen,
da ja alles ein Spiegel meiner Gedanken ist.
Und ich verirre mich dann zunehmend,
meine innere Wahrheit wird immer weniger hörbar in der lärmenden Verwirrung des Alltags.

Doch der Frieden in mir ist immer da,
ich muss ihm nur Raum geben,
einfach mal durchatmen,
mich in die Stille begeben,
und wieder zu mir finden.

Denn da, wo ich bin,
wo die Wahrheit wohnt,
ist die Quelle meiner Kraft,
meiner Freude
und die spielerische Leichtigkeit zu Hause.
Und die Liebe…
Da will ich sein,
da ist meine Heimat.

Du kannst nur lernen, dass du das,
was du suchst, schon selber bist.
Alles Lernen ist das Erinnern an etwas,
das längst da ist und nur auf Entdeckung wartet.
Alles Lernen ist nur das Wegräumen von Ballast,
bis so etwas übrig bleibt,
wie eine leuchtende innere Stille.
Bis du merkst, dass du selbst der Ursprung
von Frieden und Liebe bist.
Sokrates

Das ist für mich übrigens der einzige und wirkliche Weg zum Frieden in der Welt:

In dem ich mich selbst heile,
heile ich die Welt.
In dem ich mit mir und der Welt meinen Frieden mache,
mache ich Frieden auf der Welt.

Mögest auch du deinen Frieden finden
und machen,
und leben,

Peace, Bruderschwester,

unterschrift

Caleya-pellegrina

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