Liebe lernen

Heute  nun der zweite Teil meiner Gedanken-Triologie zum Thema: Liebe

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Ich bin jemandem begegnet, den ich wirklich interessant finde und dieser Mann weckt in mir den Wunsch, ihm näher zu sein.

Sofort geriet meine so mühsam erlernte Ruhe ins altbekannte „Arg-da-ist-ein –Mann“ – Aufgeregt sein, und ich kam mal wieder ins Wanken, denn ich hatte wirklich gehofft, ich könnte meine innere Stabilität besser inzwischen besser halten.

Naja, was soll ich sagen, Un-zu-frieden und aufgerüttelt, das sind nun nicht die besten Vorraussetzungen für Gelassenheit,

und genau darum hat das Leben das für mich gemacht!!

Gelassen sein,
mir selbst treu sein,
meinen inneren Frieden bewahren,

das ist leicht, wenn alles gut ist und es keine Aufregung gibt…

Aber nun bekomme ich eine Lernsituation geschenkt, die mir helfen wird, mehr und mehr meinen Frieden zu bewahren!

Danke, mein wundervolles Leben!
Danke, dass du mich aufrüttelst, damit ich mich selbst befreien kann aus meinen Gedankenkäfigen!

Ich habe gerade heut einen Gedanken entdeckt, den ich unbedingt transformieren möchte:

Natürlich hat sich immer mal wieder der Gedanke an den wundervollen Menschen in mein Tun geschlichen, und sofort begann mein Ego wundervolle Konstrukte zu bauen, was ich tun sollte, damit er sich für mich interessiert,
damit ich toll bin, bla bla bla…

Okay, das hab ich erwartet, mein Verstand kann einfach nicht anders als jede Situation zu einem Problem zu wandeln, das ist sein Job.
Und es ist meiner, meinen Verstand zu erziehen!

Das klappt schon ganz gut, und ich merke, dass es sich gut anfühlt, dass hier und jetzt so zu schreiben.

Dennoch gab es noch viele andere Gedanken, Erwartungen, Hoffnungen, und ehrlich gesagt finde ich die auch unfriedlich, denn sie machen mich blind für das wirkliche Wunder und sie rauben mir jetzt Energie.
Sie sind aber da, und mir wurde bewusst, was diese Erwartungen wirklich ausdrücken:

Mangelndes Vertrauen!

Mein Verstand will schon kontrollieren, weil er Sorgen hat, dass ich diesem wundervollen Mann genüge, oder er mir oder, oder, oder….

Blödsinn!!

Ich drehe diese Gedanken ab jetzt um:

Ich will nicht schauen, was alles vielleicht nicht klappt,

ich will dankbar sein,
dafür, dass ich diesen Mann kennen lernen durfte,
dass er so schön ist (ein anderes Wort fällt mir einfach nicht ein.. Er ist so schön, es interessiert mich gar nicht, wie er aussieht, er leuchtet so hell und warm…)
Ich will nicht überlegen, was ich mir wünsche von ihm,
sondern ich will mir überlegen, womit ich ihn beschenken kann!

Keine Erwartungen, sondern ihm geben,
nicht nehmen, Angst haben,

sondern vertrauen, dass alles, was geschieht so gut ist!

Ich will ihn beschenken,
ich will ihn sein lassen, wie er ist,
ich will mir keinen Kopf machen, ob wir vielleicht mal ausgehen,
sondern loslassen, gehen lassen, zulassen
ihn glücklich sehen,
ihm das Beste wünschen,
lieben,
an das Beste glauben,
nicht wollen,

so zu denken,

das ist für mich Liebe.

Und wenn ich ihn aus meiner Fülle so beschenke,
dann macht auch mich das reich, und es lässt alle Möglichkeiten offen.

Und es ist ein neuer, viel besserer Weg, mit der Liebe, mit Beziehungen umzugehen.

Und wenn mein Verstand so Gedanken konstruiert wie: Was denkt er wohl von dir? Und: Gott, wie peinlich du dich benimmst!

Dann ist das doch auch mangelndes Vertrauen!!

Ich finde ihn wundervoll, und ich will ihm vertrauen,
ab jetzt und sofort,

wenn er so etwas denken sollte, nun, ich werde es irgendwann erfahren und dann meine Konsequenzen ziehen,

aber hier und heute sehe ich dass ich doch gerade sein Mitgefühl und sein Einfühlungsvermögen so schätze,
sein warme Art,
warum sollte ein solcher Mensch so denken?

Wenn ich ihm jetzt schon mit Angst und mangelndem Vertrauen begegne,
wenn ich jetzt schon Angst statt Liebe wähle für mein Denken über ihn,

wo soll das hinführen?

Mir ist ganz klar, es führt an einen Ort, zu dem ich bestimmt nicht will!
Und so lenke ich meine Gedanken auf das Schöne,
das Wunder,
und bleibe in der Liebe,

denn auch er ist ein Gedanke Gottes,
ein Wunder,
dem ich begegnen darf <3

.
Zudem mir doch bei all dem so ganz klar ist,
ich habe die wirklich große Liebe meines Lebens schon gefunden:

MICH!

Und ich werde immer da sein,
und ich will auch und vor allem in solchen Situationen für mich das Wichtigstes bleiben!

Danke, du wundervolles Leben, dass du mich so reich beschenkst mit Lernsituationen,
danke, dass es so wundervolle Menschen gibt,

Danke,
dass ich diesen Mann kennen lernen durfte,
danke,
dass er so ist, wie er ist,

mögest auch du mit Lernsituationen beschenkt werden,

unterschrift

Caleya-pellegrina

 

den ersten Teil der Triologie findest du hier: Brachland

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