Das Wunder der Weihnacht

Es ist Weihnachten und ich liebe Weihnachten, eigentlich…
Doch dieses Jahr hatte ich Mühe mit dieser Zeit.

Es ist alles anders geworden, und gerade zu Weihnachten spürt man die Veränderungen sehr, gerade, wenn es ruhiger und damit scheinbar leerer geworden ist im eigenen Leben.

Naja, eine hartnäckige Erkältung tat ihr übriges, ich war einfach zu matschig, um überhaupt irgendwas zu tun…

Für mich ist die Welt im Moment eine Welt im Umbruch, gerade jetzt erweitert sich das Bewusstsein der Menschen und das erlebt man nicht unbedingt als angenehm. Jede Erweiterung der Sinne birgt ein Gefühl des Chaos und jede Veränderung bringt gewohnte Strukturen in Unordnung. Es fehlt Vertrautes, und auch das mag in mir ein Gefühl der Unsicherheit wecken, und all das trägt nicht dazu bei, besinnlich und freudig in weihnachtliche Stimmung zu kommen.

Und als ich so saß in meinem Chaos, Geschenke nähte für meine Freunde, von denen ich noch nicht einmal weiß, ob wir uns dieses Weihnachten sehen,
und ich in den Sturm schaute, da stiegen in mir Gedanken auf, Gedanken zu Weihnachten:

Was ist für mich das Besondere, das, was ich gerade vermisse?

Weihnachten hat für mich etwas mit Glauben zu tun, und Glauben ist für mich etwas Großes, also, eigentlich das Größte!

Es geht gar nicht darum, was man glaubt, sondern darum, man überhaupt glaubt!

Glauben bedeutet für mich,
mehr zu sehen, als da ist,
alles für möglich zu halten,
auch wenn mein beschränkter Geist diese Möglichkeiten nicht sieht.
Einfach mit offenem Geiste,
jederzeit bereit zu staunen,
die Welt und alles um mich herum zu betrachten.

Das Gegenteil von Glauben ist Wissen, und somit raubt mir Wissen die Fähigkeit zu glauben: Es schränkt mich ein, es gibt mir vielleicht eine scheinbare Sicherheit, jedoch, wer sicher weiß, schaut sich nicht mehr um, er verliert den Blick, die Offenheit für Wunder, und genau darum wird er sie nicht sehen, selbst, wenn sie da sind.

Glauben erst macht Wunder möglich, weil ich sie zulassen, sie sehen kann, da ich sie mir als Möglichkeit nicht verbiete.

Wir denken immer so sicher zu wissen, was ist, die Wissenschaft belegt dies und beweist das und prägt damit unser Bild der Welt.
Doch schon früher dachten die Menschen, alles zu wissen, bis einer kam und ihnen das Gegenteil bewies. Und ich glaub, das wird auch heut nicht anders sein…

Wo wären wir, wenn die, die verändert haben, nicht geglaubt hätten?

Nur, weil sie Wunder für möglich gehalten haben, ist ein Wunder, etwas Unerwartetes passiert!
Jede große Veränderung bezeugt, dass es Wunder gibt!

Für mich wird die Kraft des Glaubens immer die größere Macht sein.
Ich bin sicher, in vielen Jahren wird sich wieder einiges getan haben, was wir wissen und welche Technik uns zur Verfügung steht,

wir werden dennoch die gleichen Lieder singen
und die gleichen Rituale machen
und wir werden wieder dem Wunder der Weihnacht begegnen,
das uns zeigt, Glauben ist größer als Wissen!

Es geht um das, was die Seele weiß, und ich werde ihr folgen, auch wenn mein Kopf noch so nach Beweisen ruft. Wenn es besinnlich und voller Freude, Liebe und Mitgefühl ist, wird auch mein Kopf Ruhe geben und schweigen. Diesem Wunder kann auch er sich nicht verschließen, er erlebt es ja jeden Moment.

Weihnachten ist für mich ein Symbol dafür,
dass Herz und Seele die besseren Wegweiser sind,
und dass Liebe eben doch die Antwort auf alles ist,
lieben, was ist,
nicht erwarten, sondern hoffen,
glauben,
Freude schenken,
Liebe sein,
und Wunder sehen,

die geweihte Nacht
mit ihrem Zauber,

das wird mit Sicherheit immer so sein,
egal was kommt,
in jedem Chaos und veränderten Zeiten,

Weihnachten wird es immer geben,
mit Plätzchen,
Kerzen, alten Filmen,
Punsch,

und genau das ist das Wunder!

In einer Zeit, in der sich alles ändert,
wird es immer Weihnachten geben!

Es ist sooooooooo wunderschön und wundervoll!!!

Ich wünsche dir,
dass auch du die Wunder sehen kannst,

gesegnete Weihnachten
wünsche ich euch allen,
Liebe und Frieden für diese Welt
voller Wunder,

Caleya-pellegrina

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