Warum Widerstand zwecklos ist…

 

Das Leben ist, was es ist…

 

An diesem Satz gibt es nichts zu rütteln, ja, es ist alles so, wie es ist,

auch auf einer Pilgerreise durchs Leben gilt diese Aussage!

 

Jedoch geht der obige Satz weiter:

Das Leben ist, was es ist,

die Frage ist vielmehr, ob ich es so annehmen kann!

 

Für mich ist dieses einer der wichtigsten Leitsätze meiner Pilgerreise.

 

Das Leben ist so, wie es ist:

Wenn meine besten Freundin schwer erkrankt ist, dann.. ist das so…

Wenn der Mann, den ich liebe, mich nicht liebt, dann… ist das so…

Wenn ich aufgrund einer Erkrankung ein geliebtes Hobby nicht mehr machen kann, dann…. Ist das so!

 

Punkt, Ende!

 

Eigentlich ist damit alles gesagt,

jedoch…

will ich manches einfach nicht hinnehmen, ich grübel, ich fühle mich vom Leben allein gelassen und hadere mit Gott…

 

Doch das verändert Nichts! Davon wird zum Beispiel meine Freundin nicht gesund,

die Situationen nicht anders!

 

Doch, stopp, es verändert etwas: Mein Leben!

Ja, meine Freundin ist schwer krank, aber meine Sorgen, mein Hadern, die Energie, die ich in all das hinein gebe, verändert nichts an dieser Situation, sie bleibt dennoch krank!

 

Aber nun ist zudem mein Leben voller Sorge, ich raube mir Energie, ich habe an nichts mehr Freude.

 

Und, wem nützt das?

Nun, wenn ich meine Freundin fragen würde, ob es ihr nützt, wenn ich mir mein Leben auch noch schwer mache, wird sie ganz klar: Nein! antworten.

Die von mir für Sorgen und Co. verbrauchte Energie könnte ich für mich nutzen, und ihr dann vielleicht gutgelaunt Freude schenken…Oder ich könnte ihr etwas Gutes tun, oder jemand anderem…

 

Aber definitiv nützt mein ganze Rum –Gesorge, Gehardere und alles andere niemandem!

 

Warum lasse ich es dann nicht?

 

Mit all dem leiste ich letztendlich nur

Widerstand gegen eine Situation, die eben ist, wie sie ist!

 

Es erscheint im ersten Gedanken verrückt, wie soll man das denn lassen? Ich mach mir nun mal Sorgen!

 

Aber, ich kann jedes Mal, wenn ich wieder merke, dass meine Gedanken sich im Kreis drehen mit Sorgen,

mir klar, machen,

dass meine Gedanken gar nichts anders können, als sich im Kreis drehen,

denn sie können nichts verändern!

Es gibt Nichts zu tun!

 

Ich muss nichts am Außen ändern, ich muss mein Denken ändern!

 

Ich sage dann: Stopp!! zu meinen Gedanken und mache mir klar,

dass ich „hirne“,

Gedanken produziere ohne Sinn damit zu erreichen.

 

Tief durchatmen hilft, mich zu entspannen,

bei mir anzukommen,

und aufzuhören, Widerstand zu leisten,

gegen etwas, was ich nicht ändern kann.

 

Widerstand ist zwecklos, denn es gibt nichts, was ich tun könnte,

also, jedenfalls an der Situation.

Ich kann hilfreich sein,

liebevoll,

Freude schenken,

ohja,

das macht Sinn!

 

(und vielleicht sogar gesund)

 

Und ich nehme die Situation an, wie sie ist,

denn das ist das Leben.

 

Etwas ändern wollen, was man nicht ändern kann,

so gerne man das auch will,

ist Energieverschwendung,

sonst nichts!

Und wenn ich es schaffe, positiv zu denken,

folgt die Energie ja vielleicht meiner Aufmerksamkeit, und alles wird gut,

vielleicht auch deswegen…

 

Wer weiß?

 …aber eines weiß ich aber genau:

Widerstand ist der größte Stressfaktor im Leben,

immer,

bei allem,

und sooooooooo zwecklos…

 

Ich wünsche dir

die Kraft zum

Hinnehmen und Aufgeben auf deiner Wanderung,

unterschrift

Caleya-Pellegrina

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