in der Stille

In der Stille

Ich bin stets unterwegs, wandere durch mein Leben, und all meine Sinne erleben mein Land. Ich höre, ich sehe, ich rieche, ich schmecke, ich fühle, ich bin innen beschäftigt und im Außen.

Ich mache auch Pause, Pausen sind wichtig, dann esse ich, schlafe, oder packe neu…

Aber ich weiß, ich muss mir auch Zeiten gönnen, die wirklich still und ruhig sind. Und in dieser Welt muss man solche Momente ganz bewusst suchen und gestalten.

Ich suche mir einen Ort, und schenke mir Ruhe und Stille:

Ich tue nichts, ich bin lediglich, ich schalte meinen Verstand aus, ich besinne mich auf mich, ich bin still.

Und in dieser Ruhe, in der Stille, höre ich dann meine eigenen Gedanken, fühle ich meine Gefühle.

Ich kann mir zuhören und mich verstehen, meine Gedanken sortieren,
Gefühle zulassen, in Gefühle hineinspüren und ihre Botschaft entschlüsseln

Hier kann ich meine Wahrheiten überprüfen, kann sagen, was ich denke und kann auch einfach wild durcheinander reden, denn hier gelten meine Regeln.

Hier kann ich auch festlegen, was mir wichtig ist und was mir wertvoll ist, hier definiere ich mich selbst, erschaffe mein Land.

Wenn ich das mit anderen zusammen tue, erschaffen die andere mein Land mit.
Ja, Inspirationen sind hilfreich, Gespräche mit anderen können Gedanken sortieren,

aber nur in der eigenen Stille finde ich mich und nur dort kann ich wahrhaftig ist sein und werden.

Wenn ich mir diese Zeiten nicht gebe, dann werden meine Sinne durch die lärmende Verwirrung des Lebens immer überreizter, ich verliere den Kontakt zu mir, meinen Gefühlen und meinen Gedanken.
Ich fange an, Dinge anders zu tun, als ich es will, weil ich nicht mehr ganz bei mir bin, nicht mehr in mir ruhe.

Ich brauche den Frieden mit der eigenen Seele,
um bewusst und klar handeln zu können!
Um ich zu sein!

Und wenn ich mit mir gut allein sein kann und mir selbst ein guter Gefährte bin und für mich selbst sorge, dann geht es mir auch allein gut.

Wenn ich verstehe, dass Sehnsucht nach etwa nicht bedeutet, dass ich das brauche, sondern dass ich mich darauf freue, so wie ich mich auf Weihnachten freue, dann wird jeder Moment zu einem Geschenk.
Und ich habe Frieden, tief in mir selbst.

Und damit Ruhe und Stille.

Und diese kann ich dann mitnehmen, wohin ich auch gehe, und ich kann mein Land unberührt lassen von den Taten und Worten anderer Menschen, denn ich bin mir meiner Selbst bewusst und ich weiß sicher, was ich will.

Und das ich gut bin, so, wie ich bin, wundervoll, vollkommen,

und dann liebe ich mich,
ich liebe mein Leben
und lebe die Liebe.

Mögest auch du ein ruhiges und stilles Fleckchen haben in deinem Land,

unterschriftCaleya-pellgrina

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